Unser Schutzkonzept – worauf wir achten und wie wir handeln
Unser Selbstverständnis
- Wir schauen hin.
- Wir hören zu.
- Wir handeln – klar, fachlich und verantwortungsvoll.
Unsere Grundhaltung
Der Schutz von Kindern, Jugendlichen und Mitarbeitenden hat für uns höchste Priorität.
Wir übernehmen Verantwortung und gehen Grenzverletzungen konsequent nach.
Respekt, Achtsamkeit und Transparenz prägen unsere tägliche Arbeit.
Diese Haltung ist in unserem Leitbild verankert und bildet die Grundlage unseres Schutzkonzeptes.
Schutz von Kindern und Jugendlichen
Kinder und Jugendliche haben ein Recht auf eine gewaltfreie und respektvolle Begleitung.
Ihre persönlichen Grenzen werden ernst genommen und aktiv geschützt.
Hinweise auf mögliche Gefährdungen nehmen wir aufmerksam wahr und prüfen sie fachlich.
Erforderliche Schutzmaßnahmen leiten wir umgehend ein.
Das Wohl des Kindes steht für uns immer über persönlichen oder institutionellen Interessen.
Unser Träger stellt jederzeit eine erfahrene Kinderschutzfachkraft zur Verfügung.
Kindeswohlgefährdungen werden nach einem klaren Verfahren eingeschätzt (§ 8a SGB VIII).
Entscheidungen werden gemeinsam, fachlich fundiert und nachvollziehbar getroffen.
Schutz von Mitarbeitenden
Mitarbeitende werden im Arbeitsalltag vor Übergriffen, Gewalt und Machtmissbrauch geschützt.
Auch Grenzverletzungen durch Klient:innen, Kolleg:innen oder Vorgesetzte werden klar benannt und ernst genommen.
In solchen Fällen werden angemessene Schutzmaßnahmen eingeleitet.
Belastende Situationen dürfen offen angesprochen werden und werden professionell begleitet – bei Bedarf auch mit externer Unterstützung.
Für alle Mitarbeitenden gelten verbindliche Verhaltensregeln.
Unsere Verhaltensampeln bieten eine klare Orientierung für fachlich korrektes, kritisches und unzulässiges Verhalten.
Sorgfältige Auswahl und Begleitung von Mitarbeitenden
Ein Arbeitsverhältnis kommt bei uns nur zustande, wenn ein erweitertes Führungszeugnis ohne relevante Einträge vorgelegt wird.
Persönliche Haltung, fachliche Kompetenz und Verantwortungsbewusstsein sind für uns entscheidende Kriterien.
Neue Mitarbeitende werden sorgfältig eingearbeitet, regelmäßig begleitet und mit unserem Schutzkonzept vertraut gemacht.
Vorgehen bei Verdacht oder Vorfällen
Bei Verdacht auf Gewalt, Machtmissbrauch oder Grenzverletzungen greifen unsere festen Handlungspläne.
Alle Meldungen werden ernst genommen, dokumentiert und zeitnah bearbeitet. Bei Bedarf ziehen wir externe Fachstellen hinzu.
Der Schutz aller Beteiligten – Kinder, Mitarbeitende und hinweisgebende Personen – steht dabei im Mittelpunkt.
Respektvolle Kommunikation und Fehlerkultur
Wir pflegen eine offene, wertschätzende Gesprächskultur – gegenüber Mitarbeitenden ebenso wie gegenüber Klient:innen.
Kritik bezieht sich auf das Verhalten und nicht auf die Personen.
Kritische Themen dürfen und sollen angesprochen werden, um gemeinsam Lösungen zu entwickeln.
Beteiligung, Feedback und Beschwerdemöglichkeiten
Kinder, Jugendliche, Eltern und Mitarbeitende haben das Recht auf Beschwerde.
Beschwerden können offen oder anonym geäußert werden.
Alle Rückmeldungen werden ernst genommen und entsprechend des Schutzkonzeptes professionell bearbeitet.
Interne Qualitätssicherung
Unser Träger bietet regelmäßig Fortbildungen an, um Fachwissen und Handlungssicherheit zu stärken.
Teamsitzungen, Fallberatungen und Supervision sind fester Bestandteil unserer Arbeit in allen Fachbereichen.
Kritische Situationen werden gemeinsam reflektiert, um daraus zu lernen und den Schutz kontinuierlich weiterzuentwickeln.
Datenschutz und verantwortungsvolle Darstellung
Persönliche Daten werden geschützt und vertraulich im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben behandelt. Bilder von Personen werden nicht dargestellt.
Veröffentlichungen erfolgen verantwortungsvoll und nur mit Einwilligung der jeweiligen Personen.
Bei Interesse kann das Schutzkonzept jederzeit unter folgender E-Mailadresse angefordert werden: info@iss-netzwerk.de